Qualitätsdialog

„Qualitätsdialog 2022 – Lehramtsbildung“

Am 08.06.2022 findet – nun bereits zum dritten Mal – der „Qualitätsdialog“ statt. In diesem Jahr widmet sich der Akkreditierungsrat dem wichtigen Thema der lehramtsbildenden Studiengänge.

Inhalt

Lehramtsbildende Studiengänge unterliegen in ihrer Konzeption, Durchführung und Qualitätssicherung besonderen Anforderungen, die nach Land und teilweise Hochschule differieren können. Zudem sind sie zumeist Kombinationsstudiengänge mit verschiedenen Teilstudiengängen, da gemäß den Vereinbarungen der Kultusministerkonferenz zwei Fächer und Erziehungswissenschaften studiert werden. Dies alles in Akkreditierungsverfahren angemessen abbilden und bewerten zu können, stellt eine besondere Herausforderung dar.

Eine interne Arbeitsgruppe des Akkreditierungsrates hat sich auf verschiedenen Ebenen dem Thema genähert und eine Handreichung „Qualitätsentwicklung durch Akkreditierung fördern – der Blick auf lehramtsbildende Studiengänge“ erarbeitet. Im Rahmen des Qualitätsdialoges wird die Handreichung vorgestellt und diskutiert. Dabei werden die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einbezogen in die abschließende Beschlussfassung des Akkreditierungsrates.

Einen Entwurf der Handreichung finden Sie hier.

 

Programm

Qualitätsdialog Lehramtsbildung – 08.06.2022, 10:00 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

Moderator: Herr Jan-Martin Wiarda

10:00 Uhr: Begrüßung durch Herrn Wiarda mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt (Vorsitzender des Akkreditierungsrates, Bauhaus-Universität Weimar)

10:10 Uhr: Umfrage zu den Erwartungen der Veranstaltungen

10:20 Uhr: Herr Wiarda im Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Holger Burckhart (stellvertretender Vorsitzender des Akkreditierungsrates, Rektor der Universität Siegen) und Frau Martina Oesterle (Leiterin Referat 43 Pädagogische Hochschulen, Lehrerbildung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg) zu der Handreichung „Qualitätsentwicklung durch Akkreditierung fördern – der Blick auf lehramtsbildende Studiengänge“.

10:50 Uhr: „Panel-Pitch“ I

10:55 Uhr: Panel I

  • Lehramtsbildung in der Systemakkreditierung
    Panelleiter: Herr Prof. Dr. Holger Burckhart, stellvertretender Vorsitzender des Akkreditierungsrates, Rektor der Universität Siegen
  • Lehramtsmodell und Bündelung
    Panelleiterin: Frau Dr. Simone Kroschel, Bereichsleitung Programmakkreditierung, AQAS e.V.
  • Ausstattung und Fachdidaktik
    Panelleiter: Herr Prof. Dr. Hans-Joachim Roth, Mitglied des Akkreditierungsrates, Universität zu Köln

11:40 Uhr: Pause

11:50 Uhr: „Panel-Pitch“ II

11:55 Uhr: Panel II

  • Kultur der Lehramtsbildung
    Panelleiter: Herr Prof. Dr. Uwe Schmidt, Ständiger Gast im Akkreditierungsrat, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Verhältnis von Theorie und Praxis
    Panelleiterin: Frau Prof. Dr. Christine Bescherer, stellvertretendes Mitglied im Akkreditierungsrat, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
  • Inklusion in der Lehramtsbildung
    Panelleitung: N.N.

12:40 Uhr: Mittagspause

13:15 Uhr: Ergebnissicherung Podium mit Leiter*innen der Panels

13:50 Uhr: Interaktive Diskussion mit Leiter*innen der Panels

14:35 Uhr: Themen / Stichworte für den Qualitätsdialog Diversity 2023

14:50 Uhr: Resümee

 

Anmeldung

Die Teilnahme an der virtuellen Veranstaltung ist kostenlos. Die Anmeldung ist erforderlich und hier bis zum 03.06.2022 möglich


Vergangene Veranstaltungen in der Übersicht:

„Qualitätsdialog 2021 –
Duale Studiengänge aus der Perspektive der Akkreditierung“

Die Resonanz auf die Veranstaltung war groß: Knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben unter der Moderation von Herrn Jan-Martin Wiarda den Vortragenden und Panellistinnen und Panellisten zugehört, Fragen gestellt und mitdiskutiert. Hierfür danken wir Ihnen herzlich und freuen aus auf die Wiederauflage des Qualitätsdialogs im nächsten Jahr mit einem neuen Thema.

Zur Präsentation von Herrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer gelangen Sie hier.
Die beiden Murals finden Sie hier und hier, zum Mentimeter gelangen Sie hier.

Inhalt

Duale Studiengangsmodelle haben sich an den deutschen Hochschulen fest etabliert. Dabei sind sie untereinander sehr differenziert ausgestaltet. Ihre Einteilung in ausbildungsintegrierende, praxisintegrierende und berufsintegrierende Studiengänge macht die unterschiedlichen Zielgruppen und didaktischen Zielsetzungen schon im Begriff deutlich.
Mit der Zunahme der Anzahl an dualen Studiengängen ging auch eine breite bildungspolitische Diskussion über die Bewertung und Gestaltung dieser Modelle einher, die in der Neuordnung des Akkreditierungssystems mit dem Begriff der „Verzahnung“ Eingang in die rechtlichen Grundlagen für die Akkreditierung gefunden hat. In den Regelungen des alten Systems waren diese Studiengänge noch weitgehend unbestimmt und sollten als „Studiengänge mit besonderem Profilanspruch“ in der Akkreditierung unter Bezug auf ihre eigene spezifische Zielsetzung begutachtet werden. Im Gegensatz dazu gibt die Musterrechtsverordnung jetzt in ihrer Begründung einen Rahmen für deren Akkreditierung vor: „Ein Studiengang darf als ‚dual‘ bezeichnet und beworben werden, wenn die Lernorte (mindestens Hochschule/Berufsakademie und Betrieb) systematisch sowohl inhaltlich als auch organisatorisch und vertraglich miteinander verzahnt sind.“
In seinem zweiten Qualitätsdialog möchte der Akkreditierungsrat die Bedeutung dieses Rahmens für die Begutachtung und Bewertung dualer Studiengänge in Akkreditierungsverfahren näher beleuchten.

Programm

Qualitätsdialog dual – 21.06.2021, 10:00 Uhr bis ca. 13:20 Uhr
Moderator: Herr Jan-Martin Wiarda

10:00 Uhr: Begrüßungstalk: Herr Wiarda mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt (Vorsitzender des Akkreditierungsrates, Bauhaus-Universität Weimar) und Herrn Dr. Alexander Weber (Koordinator Programmakkreditierung, Geschäftsstelle Akkreditierungsrat)
10:10 Uhr: Impulsvortrag: Herr Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer (Leiter Institut für Duale Studiengänge, Hochschule Osnabrück) mit anschließender Fragerunde
10:40 Uhr: Kurze Einführungsinterviews, Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

11:05 Uhr: Pause mit wonder.me
11:25 Uhr: Umfrage
11:35 Uhr: Fish Bowl mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Einführungsinterviews
12:25 Uhr: Pause
12:35 Uhr: Podium: erstes Fazit, Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Herr Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt
  • Herr Timo Gayer
  • Frau Dr. Isabel Rohner, BDA
  • Herr Raphael Chuleck, Absolvent eines dualen Studiums

13:20 Uhr: Feedback und Ende

Wissenschaftliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen haben in den letzten Jahren für die Hochschulen an Bedeutung gewonnen. Spätestens mit dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule“ wird dies auch von Seiten der Politik stark unterstützt. Die zunehmende Institutionalisierung von Weiterbildungsangeboten an Hochschulen wirft die Frage auf, welche Qualitätsstandards für weiterbildende Studiengänge und Zertifikate zugrunde gelegt werden können – nicht zuletzt, da berufsbegleitende, online-gestützte Lernarrangements nicht-traditionelle Studierende als Zielgruppe haben und zunehmend über nationale Grenzen hinweg angeboten werden. Es stellt sich die Frage, ob die bisherigen Qualitätsanforderungen aus der grundständigen Lehre für die wissenschaftliche Weiterbildung ebenfalls Gültigkeit besitzen oder ob spezifische Standards erforderlich sind.

Programm:

Im Zuge des Qualitätsdialogs am 16.09.2019 folgten nach einem Grußwort von Prof. Dr. R. Grimm (Vorsitzender des Akkreditierungsrats) zwei Inputs: Prof. Dr. Heinke Röbken (Universität Oldenburg) referierte zum Thema „Qualitätsstandards in der wissenschaftlichen Weiterbildung und ihre Umsetzung im Kontext der Projekte mint.online und PuG“. Die beiden Verbundprojekte wurden im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule“ von der Universität Oldenburg koordiniert und haben den Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in MINT-Fächern und den Pflege- und Gesundheitswissenschaften zum Ziel. Der anschließende Vortrag von Dr. Anke Rigbers (evalag) fokussierte die Zertifizierung von Programmen der wissenschaftlichen Weiterbildung.

Nach einer Diskussion konnten die Teilnehmenden dann in zwei parallelen Workshops selber aktiv werden: Workshop A beschäftigte sich mit dem Thema „Qualitätsstandards und Qualitätssicherung in der wissenschaftlichen Weiterbildung“; in Workshop B wurde die „Qualitätssicherung der wissenschaftlichen Weiterbildung in der Systemakkreditierung“ diskutiert. Der Qualitätsdialog endete mit einer Ergebnissicherung.