Veranstaltungen

Der Akkreditierungsrat im Dialog

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Herbst, lädt der Akkreditierungsrat am 17. Februar 2022 von 10 bis ca. 11:30 Uhr zu einer weiteren Ausgabe seines Formats „Der Akkreditierungsrat im Dialog“ ein, dieses Mal unter der Überschrift: „Thema des Tages: Die Bedeutung von Qualifikationszielen für die Akkreditierung von Studiengängen“.

Die Qualifikationsziele eines Studiengangs spielen in der Akkreditierung für die Bewertung eines Studiengangs eine herausgehobene Rolle: Sie stehen am Anfang der fachlich-inhaltlichen Kriterien sowohl im Studienakkreditierungsstaatsvertrag (Artikel 2) als auch in der Musterrechtsverordnung (MRVO § 11) und sind der hauptsächliche Bewertungsmaßstab vor allem des Curriculums (§ 12 Abs. 1 MRVO). Wie stellt sich diese prominente Position in der Akkreditierungspraxis dar? Was folgt daraus konkret? Welche Probleme sind an dieser Stelle bisher aufgetreten, ob bei den Agenturen oder im Akkreditierungsrat? Wie könnte eine „best practice“ aussehen?

Über diese Fragen in einen von Frau Jasmin Usainov (Geschäftsstelle des Akkreditierungsrats) moderierten Austausch treten möchten Herr Professor Stefan Bartels (Technische Hochschule Lübeck, professorales Mitglied des Akkreditierungsrats), Herr Daniel Irmer (studentisches Mitglied des Akkreditierungsrats), Herr Dr. Michael Meyer (ASIIN) und Herr Dr. Alexander Weber (Koordinator Programmakkreditierung in der Geschäftsstelle des Akkreditierungsrats).

Die Veranstaltung findet virtuell über Zoom statt.

Anmeldung

Die Anmeldung ist erforderlich und hier bis zum 14. Februar 2022 möglich.

Vergangene Veranstaltungen in der Übersicht:

Mit dem Format „Der Akkreditierungsrat im Dialog“ möchte der Akkreditierungsrat mit den Hochschulen in den gegenseitigen Austausch treten. Dabei sollen vielfältige, stets aber akkreditierungsrelevante Themen behandelt werden.

Mit der Auftaktveranstaltung „Der Akkreditierungsrat im Dialog – Thema des Tages: duale Studiengänge“ hat der Akkreditierungsrat an den Qualitätsdialog dual angeknüpft, der am 21.06.2021 stattgefunden hat. Am 8. September 2021 haben wir den Gesprächsfaden wieder aufgenommen, und Frau Prof. Gromann, Herr Gayer und Herr Dr. Weber haben weitere Fragen rund um das Thema „duale Studiengänge“ beantwortet.

Wir freuen uns auf die nächste Ausgabe von „Der Akkreditierungsrat im Dialog“, die am 17. Februar 2022 stattfinden wird. Weitere Informationen zum Thema und zu den Gästen finden Sie weiter oben auf dieser Seite.

„Qualitätsdialog 2021 –
Duale Studiengänge aus der Perspektive der Akkreditierung“

Die Resonanz auf die Veranstaltung war groß: Knapp 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben unter der Moderation von Herrn Jan-Martin Wiarda den Vortragenden und Panellistinnen und Panellisten zugehört, Fragen gestellt und mitdiskutiert. Hierfür danken wir Ihnen herzlich und freuen aus auf die Wiederauflage des Qualitätsdialogs im nächsten Jahr mit einem neuen Thema.

Zur Präsentation von Herrn Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer gelangen Sie hier.
Die beiden Murals finden Sie hier und hier, zum Mentimeter gelangen Sie hier.

Inhalt

Duale Studiengangsmodelle haben sich an den deutschen Hochschulen fest etabliert. Dabei sind sie untereinander sehr differenziert ausgestaltet. Ihre Einteilung in ausbildungsintegrierende, praxisintegrierende und berufsintegrierende Studiengänge macht die unterschiedlichen Zielgruppen und didaktischen Zielsetzungen schon im Begriff deutlich.
Mit der Zunahme der Anzahl an dualen Studiengängen ging auch eine breite bildungspolitische Diskussion über die Bewertung und Gestaltung dieser Modelle einher, die in der Neuordnung des Akkreditierungssystems mit dem Begriff der „Verzahnung“ Eingang in die rechtlichen Grundlagen für die Akkreditierung gefunden hat. In den Regelungen des alten Systems waren diese Studiengänge noch weitgehend unbestimmt und sollten als „Studiengänge mit besonderem Profilanspruch“ in der Akkreditierung unter Bezug auf ihre eigene spezifische Zielsetzung begutachtet werden. Im Gegensatz dazu gibt die Musterrechtsverordnung jetzt in ihrer Begründung einen Rahmen für deren Akkreditierung vor: „Ein Studiengang darf als ‚dual‘ bezeichnet und beworben werden, wenn die Lernorte (mindestens Hochschule/Berufsakademie und Betrieb) systematisch sowohl inhaltlich als auch organisatorisch und vertraglich miteinander verzahnt sind.“
In seinem zweiten Qualitätsdialog möchte der Akkreditierungsrat die Bedeutung dieses Rahmens für die Begutachtung und Bewertung dualer Studiengänge in Akkreditierungsverfahren näher beleuchten.

Programm

Qualitätsdialog dual – 21.06.2021, 10:00 Uhr bis ca. 13:20 Uhr
Moderator: Herr Jan-Martin Wiarda

10:00 Uhr: Begrüßungstalk: Herr Wiarda mit Herrn Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt (Vorsitzender des Akkreditierungsrates, Bauhaus-Universität Weimar) und Herrn Dr. Alexander Weber (Koordinator Programmakkreditierung, Geschäftsstelle Akkreditierungsrat)
10:10 Uhr: Impulsvortrag: Herr Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer (Leiter Institut für Duale Studiengänge, Hochschule Osnabrück) mit anschließender Fragerunde
10:40 Uhr: Kurze Einführungsinterviews, Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

11:05 Uhr: Pause mit wonder.me
11:25 Uhr: Umfrage
11:35 Uhr: Fish Bowl mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Einführungsinterviews
12:25 Uhr: Pause
12:35 Uhr: Podium: erstes Fazit, Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

  • Herr Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Bargstädt
  • Herr Timo Gayer
  • Frau Dr. Isabel Rohner, BDA
  • Herr Raphael Chuleck, Absolvent eines dualen Studiums

13:20 Uhr: Feedback und Ende

Bis Ende 2018 stellte die Datenbank akkreditierter Studiengänge einen eigenständigen, vom Akkreditierungsrat verantworteten Funktionsbereich des Hochschulkompasses der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) dar und nutzte die dort angelegten Datensätze als Träger für die Akkreditierungsdaten (Akkreditierungsfrist, Profil des Studiengangs, Bewertung, Auflagen).

Als eine der meist genutzten Datenbanken im Hochschulbereich stellt der Hochschulkompass (HSK) einen wichtigen Bezugspunkt für die Akkreditierungsdaten dar. Daher wird eine enge Verknüpfung bzw. Synchronisierung von HSK und neuer Datenbank akkreditierter Studiengänge beibehalten werden, um die Kompatibilität der Daten (Hochschulen, Studiengänge, Abschlussbezeichnungen etc.) zu gewährleisten und die Akkreditierungsdaten weiterhin im HSK vorzuhalten.

Zuständig für die Eintragungen in die Datenbank akkreditierter Studiengänge ist stets diejenige Einrichtung, die die Entscheidung über die Akkreditierung eines Studiengangs oder eines Qualitätsmanagementsystems trifft.

Aktuell ist der Workshop an beiden Tagen bereits voll belegt, weitere Anmeldungen werden auf einer Warteliste vermerkt. Aufgrund der großen Resonanz auf das Schulungsangebot werden wir im Laufe des Jahres weitere Schulungstermine anbieten und die Hochschulen hierüber informieren.

Zielgruppe
Mitarbeiter an Hochschulen, die für die Datenpflege von Studiengängen und Antragstellung auf Akkreditierung von Studiengängen zuständig sind.

Inhalte

  • Einführung in die Datenbank ELIAS
  • evtl. Info zu Umsetzungsstand und Funktionen in Planung
  • Erläuterung der wichtigsten Anwendungen
  • Praktische Übungen
  • Fragerunde

Was Sie mitbringen sollten

  • Sie sollten sich bereits in ELIAS registriert haben (Infos hierzu erhalten Sie hier)
  • einen Laptop

Termin

Mittwoch, 13.05.2020 oder
Donnerstag, 14.05.2020

Ort
Eutopia Bonn
Thomas-Mann-Straße 36
53111 Bonn

Uhrzeit
11:00 - 16:00 (inkl. Mittagspause)

Maximale Teilnehmerzahl
30 Personen

Anmeldeschluss
21.02.2020

Bis Ende 2018 stellte die Datenbank akkreditierter Studiengänge einen eigenständigen, vom Akkreditierungsrat verantworteten Funktionsbereich des Hochschulkompasses der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) dar und nutzte die dort angelegten Datensätze als Träger für die Akkreditierungsdaten (Akkreditierungsfrist, Profil des Studiengangs, Bewertung, Auflagen).

Als eine der meist genutzten Datenbanken im Hochschulbereich stellt der Hochschulkompass (HSK) einen wichtigen Bezugspunkt für die Akkreditierungsdaten dar. Daher wird eine enge Verknüpfung bzw. Synchronisierung von HSK und neuer Datenbank akkreditierter Studiengänge beibehalten werden, um die Kompatibilität der Daten (Hochschulen, Studiengänge, Abschlussbezeichnungen etc.) zu gewährleisten und die Akkreditierungsdaten weiterhin im HSK vorzuhalten.

Zuständig für die Eintragungen in die Datenbank akkreditierter Studiengänge ist stets diejenige Einrichtung, die die Entscheidung über die Akkreditierung eines Studiengangs oder eines Qualitätsmanagementsystems trifft.

Aktuell ist der Workshop bereits voll belegt, weitere Anmeldungen werden auf einer Warteliste vermerkt. Aufgrund der großen Resonanz auf das Schulungsangebot werden wir im Laufe des Jahres weitere Schulungstermine anbieten und die Hochschulen hierüber informieren.

Zielgruppe
Mitarbeiter an Hochschulen, die für die Datenpflege von Studiengängen und Antragstellung auf Akkreditierung von Studiengängen zuständig sind.

Inhalte

  • Einführung in die Datenbank ELIAS
  • evtl. Info zu Umsetzungsstand und Funktionen in Planung
  • Erläuterung der wichtigsten Anwendungen
  • Praktische Übungen
  • Fragerunde

Was Sie mitbringen sollten

  • Sie sollten sich bereits in ELIAS registriert haben (Infos hierzu erhalten Sie hier)
  • einen Laptop

Termin
Donnerstag, 05.03.2020

Ort
Universität der Künste Berlin
Mierendorffstr. 28-30
10589 Berlin

Uhrzeit
11:00 - 16:00 (inkl. Mittagspause)

Maximale Teilnehmerzahl
30 Personen

Anmeldeschluss
31.01.2020

Wissenschaftliche Weiterbildung und Lebenslanges Lernen haben in den letzten Jahren für die Hochschulen an Bedeutung gewonnen. Spätestens mit dem Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule“ wird dies auch von Seiten der Politik stark unterstützt. Die zunehmende Institutionalisierung von Weiterbildungsangeboten an Hochschulen wirft die Frage auf, welche Qualitätsstandards für weiterbildende Studiengänge und Zertifikate zugrunde gelegt werden können – nicht zuletzt, da berufsbegleitende, online-gestützte Lernarrangements nicht-traditionelle Studierende als Zielgruppe haben und zunehmend über nationale Grenzen hinweg angeboten werden. Es stellt sich die Frage, ob die bisherigen Qualitätsanforderungen aus der grundständigen Lehre für die wissenschaftliche Weiterbildung ebenfalls Gültigkeit besitzen oder ob spezifische Standards erforderlich sind.

Programm:

Im Zuge des Qualitätsdialogs am 16.09.2019 folgten nach einem Grußwort von Prof. Dr. R. Grimm (Vorsitzender des Akkreditierungsrats) zwei Inputs: Prof. Dr. Heinke Röbken (Universität Oldenburg) referierte zum Thema „Qualitätsstandards in der wissenschaftlichen Weiterbildung und ihre Umsetzung im Kontext der Projekte mint.online und PuG“. Die beiden Verbundprojekte wurden im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschule“ von der Universität Oldenburg koordiniert und haben den Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in MINT-Fächern und den Pflege- und Gesundheitswissenschaften zum Ziel. Der anschließende Vortrag von Dr. Anke Rigbers (evalag) fokussierte die Zertifizierung von Programmen der wissenschaftlichen Weiterbildung.
Nach einer Diskussion konnten die Teilnehmenden dann in zwei parallelen Workshops selber aktiv werden: Workshop A beschäftigte sich mit dem Thema „Qualitätsstandards und Qualitätssicherung in der wissenschaftlichen Weiterbildung“; in Workshop B wurde die „Qualitätssicherung der wissenschaftlichen Weiterbildung in der Systemakkreditierung“ diskutiert. Der Qualitätsdialog endete mit einer Ergebnissicherung.