Funktionsweise des Systems

Das deutsche Akkreditierungssystem sieht drei unterschiedliche Verfahrenstypen vor:

 

1. die Programmakkreditierung

2. die Systemakkreditierung und

3. alternative Verfahren.  (→ Alternative Verfahren)

Die Verfahren der Programm- und Systemakkreditierung sind durch ein zweistufiges Verfahren gekennzeichnet:

 

Die Begutachtung und Erstellung eines Gutachtens mit Beschluss- und Bewertungsempfehlung nach den in der Rechtsverordnung festgelegten Standards wird von einer von der Hochschule beauftragten Agentur organisiert. Die Zuständigkeit für die Akkreditierungsentscheidung liegt hingegen beim Akkreditierungsrat. Auf Antrag der Hochschule entscheidet der Akkreditierungsrat über die Akkreditierung eines Studiengangs bzw. eines hochschulinternen Qualitätsmanagementsystems. Die Entscheidung erfolgt auf der Grundlage des Gutachtens, wobei eine begründete Abweichung von der Gutachterempfehlung möglich ist. Die Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulen im Akkreditierungsrat haben bei Abstimmungen über die Einhaltung fachlich-inhaltlicher Kriterien die Mehrheit der Stimmen.


Das rechtliche Fundament des Akkreditierungssystems bilden der Staatsvertrag über die Organisation eines gemeinsamen Akkreditierungssystems zur Qualitätssicherung in Studium und Lehre an deutschen Hochschulen, die Musterrechtsverordnung vom 07.12.2017 und das Gesetz zur Sicherung der Akkreditierung von Studiengängen in Nordrhein-Westfalen vom 17.10.2017.

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