Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse

Der Qualifikationsrahmen beschreibt die an deutschen Hochschulen erworbenen Abschlüsse in den Aspekten Arbeitsbelastung, Niveau, Lernergebnisse, Kompetenzen und Profil. Wesentlicher Orientierungspunkt für die Entwicklung der Struktur waren die Festlegungen innerhalb des Bologna- Prozesses:

 

Arbeitsbelastung

Die studentische Arbeitsbelastung umfasst für das Erreichen der Bachelor-Ebene mindestens 180 ECTS-Punkte, wobei eine Spannweite bis zu 240 ECTS-Punkten besteht. Das Masterniveau wird bei 300 ECTS-Punkten erreicht, wobei mindestens 60 ECTS-Punkte in einem der Masterebene zugeordneten Studiengang erworben werden müssen. Die Promotionsphase wird nicht mit ECTS-Punkten belegt.

 

Niveaustufen

Die Beschreibung der Niveaustufen Bachelor, Master und Doktoratsebene erfolgt nach identischen Mustern und orientiert sich im Wesentlichen an den Dublin Descriptors der Joint Quality Initiative sowie an den Ergebnissen des Projektes → Tuning Educational Structures (TUNING).

 

Lernergebnisse

Die linke Spalte enthält Angaben zu "Wissen und Verstehen", unterteilt in Wissensverbreiterung und Wissensvertiefung, und beschreibt die erworbenen Kompetenzen mit Blick auf den fachspezifischen Wissenserwerb (Fachkompetenz). In der mittleren Spalte werden die Kompetenzen des "Könnens" oder der "Wissenserschließung" beschrieben, unterteilt nach instrumentalen, systemischen und kommunikativen Kompetenzen. Diese Kategorie umfasst die Kompetenzen, die einen Absolventen dazu befähigen, Wissen anzuwenden (Methodenkompetenz), und einen Wissenstransfer zu leisten.

 In der dritten Spalte sind die wesentlichen „formalen Aspekte“ wie Zugangs- und Anschlussmöglichkeiten, workload etc. aufgeführt.

 

Datei  Qualifikationsrahmen für Deutsche Hochschulabschlüsse vom 22.04.2005

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